Ausverkauft auf dem Schiff: Wie Marcus Daum „Ab ins Blaue“ mit EventGig verkauft
Ein Schiff auf dem Rhein, über 200 Plätze, ausverkauft. So sieht das Ergebnis von „Ab ins Blaue“ 2026 aus, dem Event von Marcus Daum aus Bingen. Der Vorverkauf für die Ausgabe 2027 läuft bereits. In diesem Beitrag erzählen wir, wie Marcus seinen Ticketverkauf von Harttickets auf EventGig umgestellt hat, und was ihm dabei am meisten gebracht hat.

Wer ist Marcus Daum und was ist „Ab ins Blaue“?
Seine erste Veranstaltung auf einem Schiff hat Marcus Daum bereits 2010 auf die Beine gestellt. 2026 ging es mit „Ab ins Blaue“ wieder aufs Wasser: Ein Schiff legt am Bingener Rheinufer ab, und an Bord wird gefeiert. Marcus ist außerdem seit vielen Jahren als DJ in der elektronischen Szene unterwegs, unter seinem eigenen Namen Marcus Daum. Mit Stream im Grünen streamt er seine Sets unter freiem Himmel.
Das Publikum ist regional und überwiegend über 30. Ein Großteil der Gäste kennt Marcus persönlich, und genau das prägt den Tag: Man begrüßt sich mit Namen, die Stimmung ist familiär, und die meisten Tickets gehen über Mundpropaganda weg. Wer früh an Bord kommt, bekommt eine blaue Hawaiikette umgehängt. Kleine Geste, großer Effekt: Die Gäste sind pünktlich, und die Stimmung steht, bevor das Schiff ablegt.

Vorher: Harttickets
Beim ersten Schiffsevent 2010 lief der Verkauf komplett über Harttickets. Bei einem Event, bei dem man die Gäste kennt, funktioniert das gut. Es hat aber Grenzen: Wer wie viele Karten hat, wer schon bezahlt hat und wie viele Leute wirklich kommen, weiß man erst, wenn das Schiff ablegt. Und ein Schiff ist mit festen Kosten verbunden, egal wie voll es wird.
Auf EventGig ist Marcus über ChatGPT gestoßen. Überzeugt haben ihn die Konditionen: 2,4 Prozent pro verkauftem Ticket, keine Grundgebühr, im Vergleich mit anderen Ticketing-Plattformen preiswert. Dazu kommt, dass EventGig eine deutsche Plattform ist, mit Hosting in Deutschland und Support auf Deutsch. Dass EventGig noch ein junges Unternehmen war, hat ihn nicht abgeschreckt.
„Ich hatte kein Problem damit, einem jungen Unternehmen eine Chance zu geben. Die Konditionen haben gepasst, also habe ich es einfach ausprobiert.“
Umsetzung: Gästeliste und Check-in
Die Einrichtung war einfach: Veranstaltung anlegen, Mollie als Zahlungsanbieter verbinden, damit das Geld direkt auf sein Konto fließt, und den Verkauf in drei Phasen staffeln: Early Bird, Phase 2 und Final Boarding. Zwei Dinge haben Marcus bei „Ab ins Blaue“ am meisten gebracht.
Die Gästeliste für Partner und Sponsoren. „Ab ins Blaue“ hat mehrere Sponsoren, die Freikarten bekommen. Marcus gibt dafür die E-Mail-Adresse ein, wählt Tickettyp und Anzahl, fertig. In Sekunden erledigt, wie er selbst sagt. Das Ticket geht automatisch per E-Mail raus, der Sponsor hat es sofort auf dem Handy, und in der Gästeliste sieht Marcus, ob er am Tag tatsächlich an Bord war. 2026 liefen 40 Tickets über die Gästeliste. In Absprache mit Marcus wurde die Funktion außerdem verfeinert.
Der Einlass mit der Scan-App. Der Einlass bei „Ab ins Blaue“ ist zeitkritisch: Das Schiff liegt nur kurz an, Anheuern ab 13:45 Uhr, Leinen los um 14:00 Uhr. Zwei Mitarbeiter haben mit der EventGig Scan-App für iOS gescannt, offlinefähig und mit automatischem Check-in, sodass jeder Scan nur einen Moment dauert. Der Einlass lief reibungslos. Währenddessen sieht Marcus live, wer schon an Bord ist und wer sein Ticket noch nicht eingelöst hat. Das war ihm besonders wichtig, denn anders als erwartet sind nicht alle Ticketinhaber gekommen.
Rückfragen von Käufern. Eine einzige gab es: Eine Käuferin fand ihr Ticket in ihrem Postfach nicht mehr. Marcus hat es ihr aus dem EventGig-Dashboard heraus mit einem Klick erneut zugeschickt.
Das Ergebnis in Zahlen
Die Zahlen stammen aus Marcus' EventGig-Dashboard für „Ab ins Blaue“ 2026:
Der Vorverkauf startete Anfang Februar 2026, ein Großteil der Tickets war schon nach sechs Wochen verkauft. Im Juli kamen über die Phase Final Boarding noch einige Verkäufe dazu, bis die letzten Plätze weg waren. Rückerstattungen musste Marcus keine einzige auslösen.
Zusammenarbeit
Marcus war zu keinem Zeitpunkt unzufrieden, und das liegt weniger an einzelnen Funktionen als an der Art der Zusammenarbeit. Er hat einen direkten Ansprechpartner, dem er Feedback aus der Praxis zurückmeldet. Das landet nicht in einer Warteschleife, sondern in einem der nächsten Updates. Die Gästeliste ist das beste Beispiel dafür.
„Ich wurde immer top betreut. Ich habe Feedback gegeben, und meine Vorschläge wurden direkt umgesetzt.“
Sein Fazit für andere Veranstalter:
„Ein neues Ticketing für kleine bis mittlere Veranstalter, das sich ständig weiterentwickelt, mit hervorragendem, schnellem Support und direkten Ansprechpartnern. Alles lässt sich anpassen, und man kann alles selbst einrichten und bedienen.“
Ausblick: Ab ins Blaue 2027
Direkt nach dem Event hat Marcus den Vorverkauf für Ab ins Blaue 2027 gestartet, und er läuft gut. Ideen für die Zukunft hat er einige: „Stream im Grünen“ zu einem Community-Event ausbauen, bei dem digitale Gäste und Gäste vor Ort gemeinsam feiern, dazu Videos und kreative Formate rund um seine Events. Auch bei EventGig geht es weiter: Als Nächstes kommt eine flexiblere Möglichkeit, auf den Tickets selbst Werbung zu schalten und Sponsoren zu platzieren. Auch das geht auf einen Wunsch von Marcus zurück. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm.

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